Haus “Deichgraf” So soll es einmal aussehen, und wir geben uns seit Monaten alle Mühe es wahr werden zu lassen. Nur - das Wetter bleibt kalt. Heute ist der 3. April 2013 und in der Nacht fror es mit -9Grad. So sind allen Handwerkern die Hände gebunden weil die Fertigstellung der einzelnen Arbeiten das Fortführen der nächsten bedingt. Die Heizung ist bereits installiert, es fehlt nur noch das Gas. Dieses wiederum kann erst geliefert werden, wenn die Leitung fertig ist. Die jedoch muss in den Boden. Sie sehen also, dass wir uns getrost noch etwas ausruhen können.   Dennoch haben wir einige Zeichnungen angefertigt, damit die Beschreibung auch eine kleine Vorstellung ermöglicht.   Im Garten befinden sich vor dem Haus, im Süden, zwei gepflasterte Terrassen, die über kleine Wege zu erreichen sind. Eine Terrasse ist für den Strandkoprb, die andere für die Kaffeecke. Einige alte Bäume bieten im Sommer Schatten und der Erdwall im Westen an der Straße (klein und wenig befahren) schützt Sie vor zuviel Wind.  Die Grenze im Osten bildet ein Wassergraben (gegen Hereinfallen gesichert). Die Grundstücksgröße beträgt 1500qm und bietet auch Kindern viel Platz zum spielen. Der Abriss Im Januar 2012 trafen elf Freiwillige aus der Uni-Hamburg ein, um sich an diesem Wochenende einmal richtig auszutoben. Um es etwas abzukürzen: um 17Uhr war das Essen fertig, nach dem Essen waren die Freiwilligen fertig - und wir auch. Um 22Uhr erwachten wir alle wieder aus unserem Abriss-Koma und bis um eins wurde gefeiert, mit lauter Musik, Tanzen und einem Fass Bier. Das Wochende bleibt sicher unvergessen. Als wir am anderen Morgen die Augen wieder öffneten, sah das Haus wie folgt aus: Die Baugenehmigung ließ auf sich warten und kam erst im Juli. Wir hatten aber nicht vor, uns den Sommer mit Bautätigkeit zu verderben. Also beginnen die Maurer erst im Oktober. Der gesamte Boden wird bis 60cm ausgehoben, abgedichtet, mit Kies verfüllt und einer dicken Dämmung versehen. Darauf erstellen wir die Fußbodenheizung während oben ein neuer Dachstuhl aufgesetzt wird. Der lange Winter verdirbt uns die Freude am Bauen und Verzögerungen sind an der Tagesordnung. Der April 2013 bringt dann etwas Wärme und Licht. Sogar ein paar schöne Frühlingstage sind uns vergönnt. Gegen Ende April kommen auch die Maler mit der Außen-Wärmedämmung weiter. Anfang Mai ist dann das Reetdach geplant. Wird auch Zeit; denn die Küche, einige Bodenbeläge und diverse Möbel sind schon drin. Der Kamin gibt  freundliche Wärme ab und nimmt gerne das übrig gebliebene Holz vom Ausbau des Dachgeschosses. Wie ein Spiegel, so glatt sind die Wände vón Wiesek. Egal was man hier anfasst - alles ist Knochenarbeit. Im April gibt es Lichtblicke und Wärme Als es draußen wärmer wurde, ging alles viel schneller. Natürlich machte uns die Arbeit nun auch mehr Freude. Gerade waren die Fußböden im Wohn- und Esszimmer gelegt, da trafen auch schon die ersten Möbel ein. Die Küchenmonteure mussten eine Stunde im Wagen warten, bevor sie mit ihrer Arbeit beginnen  konnten; die Wandfliesen waren noch nicht verfugt. Wiesek der Maurer macht seine Sache, wie immer, perfekt. Während wir bereits Fußleisten und Gardinenstangen anschrauben, sind die Dachdecker eine Etage höher schon fleißig am Werk. Auch die Wärmedämmung ist fast fertig. Es fehlen nur noch der Putz und die Fertigstellung der Solbänke. Ebenso fortgeschritten ist die Installation des Gastanks. Demnächst kann er befüllt werden und die Heizung in Betrieb genommen. Ende Mai wird das Wetter besser. Schöne Frühlingstage, nur selten unterbrochen von Regen, bescheren uns gute Bedingungen für die Fertigstellung des Reetdaches. Anfang Juni ist es dann fertig. Die Wärmedämmung ist auch verputzt und im Garten haben die Pflasterarbeiten für die Wege begonnen. Am 15. sooll der Rasen gesät werden. Mal sehen ob es klappt !? Wir haben jetzt 2 Wochen Urlaub genommen um im Haus die Einrichtung fertig zu stellen. Das heißt: Planen, Einkaufstouren bis nach Hamburg, Heide, Neumünster. Dann wird ausgepackt und geschraubt, gehämmert, verleimt. Auch die Treppe bauen wir ein. Hilfe erhalten wir von B. Zinck, einem langjährigen Gast aus Stuttgart. Er freut sich, wenn es etwas anzupacken gibt. Danach muss der Haushalt geplant werden. Bügeleisen, Kaffemaschine, Mixer, Bestecke, Lampen, Deko und und und so weiter. Am Ende unseres Urlaubs freuen wir uns auf unsere normale Tätigkeit zu Hause. Dennoch, nachdem wir am letzten Tag noch alles gereinigt haben, sehen wir zufrieden auf die Arbeit der vergangenen zwei Wochen, und freuen uns für unsere zukünftigen Gäste. D. h., die ersten kommen bereits am 8. Juli! Stand: ab Oktober 2012